
Durch Injektionsverfahren dichten wir Bauwerke schnell und dauerhaft ab, ohne das Gebäude außen freizulegen. Das Dichtmittel wird durch das Bauteil nach außen injiziert und bildet dort eine geschlossene Sperrschicht.
Bei der Injektionsabdichtung bringen wir Dichtstoffe oder Reaktionsharze unter kontrolliertem Druck in das bestehende Bauwerk ein – in Mauerfugen, Risse, Hohlräume oder in den Anschluss zwischen Bodenplatte und Wand. Das Material verteilt sich entlang der Wasserwege, reagiert dort aus und bildet eine zusammenhängende Sperrschicht, die den Wassereintritt dauerhaft stoppt.
Der entscheidende Vorteil gegenüber der klassischen Außenabdichtung: Die Arbeiten erfolgen von innen. Es muss weder aufgegraben noch die Fassade geöffnet werden. Gerade in dicht bebauten Lagen in Innsbruck, bei bestehender Bepflanzung, Zufahrten oder denkmalgeschützten Fassaden ist das oft die einzige wirtschaftlich vertretbare Lösung.
Typische Situationen, in denen wir mit Injektionstechnik arbeiten:
Der Erfolg einer Injektion steht und fällt mit der Diagnose. Deshalb beginnen wir nie mit dem Bohrhammer, sondern mit einer Bestandsaufnahme:
Je nach Schadensbild arbeiten wir mit unterschiedlichen Systemen: schnell schäumende Polyurethanharze stoppen aktiv laufendes Wasser, elastische Acrylatgele bilden dauerhaft flexible Schleier hinter dem Bauteil, und Zementsuspensionen verfüllen größere Hohlräume kraftschlüssig. Für nachträgliche Horizontalsperren kommen Injektionscremes und silanbasierte Systeme zum Einsatz. Welches Material passt, entscheidet der Befund – nicht der Katalog.
Was Bauherren und Eigentümer vor einer Injektion am häufigsten wissen wollen.
In den meisten Fällen nicht. Genau das ist der Kern der Injektionstechnik: Das Dichtmittel wird von innen durch das Bauteil nach außen gepresst und bildet dort die Sperrschicht. Erdarbeiten, Gerüste und Eingriffe in Fassade, Zufahrt oder Bepflanzung entfallen dadurch meist vollständig.
Ja. Fachgerecht ausgeführte Injektionen sind eine dauerhafte Abdichtung und keine Notlösung. Entscheidend sind die richtige Diagnose, das passende Materialsystem und ein sauber gesetztes Bohrraster. Wir dokumentieren die Ausführung, damit die Maßnahme auch Jahre später nachvollziehbar bleibt.
Ja. Für Wassereintritte unter Druck setzen wir schnell reagierende Harze ein, die den Wasserstrom zunächst stoppen. Anschließend wird mit einem zweiten, dauerelastischen System nachinjiziert, das die Abdichtung langfristig sicherstellt.
Das hängt von Fläche und Schadensbild ab. Ein einzelner Wassereintritt ist häufig an einem Tag erledigt, eine komplette Kelleretage dauert je nach Größe wenige Tage. Nach dem Ortstermin erhalten Sie eine konkrete Einschätzung zu Dauer und Kosten.

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