Trockener, sauber beschichteter Kellerraum nach der Innenabdichtung durch Bauschutz Wechselberger
Gebäudeschutz

KELLERSANIERUNG

Feuchte oder nasse Keller belasten Bausubstanz, Raumklima und Nutzbarkeit. Wir dichten Keller fast ausschließlich von innen ab – mit Methoden, wie sie auch im Tunnelbau eingesetzt werden.

Woran Sie einen Sanierungsfall erkennen

Ein Keller meldet sich lange, bevor er unbenutzbar wird. Typische Warnzeichen sind feuchte oder dunkle Wandflächen, weiße Salzausblühungen, abplatzender Putz, modriger Geruch, Schimmel an Wänden und Lagergut oder stehendes Wasser nach Starkregen. Wer diese Signale ignoriert, riskiert Schäden an der Bausubstanz, die deutlich teurer werden als eine rechtzeitige Sanierung.

Die häufigsten Ursachen für feuchte Keller

  • Fehlende oder gealterte Außenwandabdichtung – bei Gebäuden aus den 1970er- und 1980er-Jahren die Regel, nicht die Ausnahme
  • Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk ohne funktionierende Horizontalsperre
  • Undichte Arbeits- und Bauteilfugen zwischen Bodenplatte und Wand
  • Risse im Beton, häufig durch Setzungen oder Schwinden
  • Defekte Leitungsdurchführungen und Hausanschlüsse
  • Drückendes Grund- oder Hangwasser, besonders in Tiroler Hanglagen

Warum wir von innen abdichten

Keller dichten wir fast ausschließlich von innen ab. Dabei nutzen wir Methoden, wie sie auch im Tunnelbau vorkommen – dort ist ein Freilegen von außen schlicht nicht möglich. Für Sie bedeutet das: keine Baugrube rund ums Haus, keine zerstörte Zufahrt, kein abgetragener Garten und keine wochenlange Baustelle. Die Räume bleiben in der Regel während der Arbeiten zugänglich.

Historische und „junge“ Gebäude brauchen verschiedene Konzepte

Wir unterscheiden konsequent zwischen historischen und jungen Gebäuden, denn die Sanierungsmethoden sind grundverschieden. Bei historischen Gebäuden wird zumeist das bestehende Wandgefüge kristallisiert und einzelne Wassereintritte werden mittels Injektion abgedichtet – die Substanz bleibt erhalten, das Mauerwerk kann weiterhin austrocknen. Bei jüngeren Gebäuden entstehen Wassereintritte dagegen meist an Bauteilfugen und Rissen; hier arbeiten wir gezielt an diesen definierten Schwachstellen.

In jedem Fall gilt: Kein Gebäude ist wie das andere. Jede Sanierung muss explizit geplant werden – pauschale Rezepte führen im Bautenschutz regelmäßig zu teuren Nachbesserungen.

Unsere Maßnahmen im Überblick

  • Innenabdichtung von Wand- und Bodenflächen
  • Injektionsabdichtung von Fugen, Rissen und Anschlüssen
  • Nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit
  • Kristallisierende Schlämmen zur Verdichtung des Wandgefüges
  • Sanierputzsysteme für salzbelastetes Mauerwerk
  • Dränage und Sickerleitungen, wo bauliche Voraussetzungen es sinnvoll machen

Häufige Fragen zur Kellersanierung

Was uns Hausbesitzer mit feuchtem Keller am häufigsten fragen.

Seriös lässt sich das erst nach einem Ortstermin sagen, weil Ursache, Fläche und Bauteilaufbau den Aufwand bestimmen. Ein einzelner Wassereintritt liegt in einer völlig anderen Größenordnung als eine komplett neu abzudichtende Kelleretage. Die Besichtigung und das Angebot sind bei uns unverbindlich.

Der Wassereintritt ist mit Abschluss der Abdichtungsarbeiten gestoppt. Die im Mauerwerk gespeicherte Restfeuchte braucht danach je nach Wandstärke, Salzbelastung und Belüftung mehrere Wochen bis Monate zum Austrocknen. Wir sagen Ihnen vorab, womit realistisch zu rechnen ist.

In den meisten Fällen ja. Da wir von innen arbeiten, sind die Eingriffe räumlich begrenzt. Lagergut muss im Arbeitsbereich beiseite geräumt werden, die übrigen Kellerräume bleiben nutzbar.

Nur bedingt – und im Sommer oft mit gegenteiligem Effekt: Warme, feuchte Außenluft kondensiert an kühlen Kellerwänden und bringt zusätzliche Feuchtigkeit ein. Lüften ersetzt keine Abdichtung, solange Wasser von außen nachläuft.

Trockener, sauber beschichteter Kellerraum nach der Innenabdichtung durch Bauschutz Wechselberger

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